Die Fischer vom Inle See


Die Fischer vom Inle See

In Myanmar bieten sich viele Ziele für eine erlebnisreiche Rundreise an, bei der die kulturelle Historie des Landes und die beeindruckende Naturkulisse erlebt werden kann. Ein Tipp für jeden Urlauber ist ein Ausflug zum Inle See, der zentral im Land nahe der Stadt Taunggyi liegt.

Der See ist für die Bewohner nicht nur ein Binnengewässer, das ihnen Nahrung liefert, sondern auch ihre Heimat. Die Menschen leben in schwimmenden Häusern mit Gärten, die sich über weite Teile des Inle Sees erstrecken.

Den Fischern auf dem Inle See bei ihrer einzigartigen Arbeit zuschauen

Die Siedlungsgebiete nahe dem See haben sich über die Ufer hinaus bis hinein in das Gewässer entwickelt. Ihre Häuser bauen die Bewohner am Inle See auf Pfählen, die ganze Dörfer bilden und mit dem Boot erreicht werden können. Rund 200 Dörfer befinden sich auf dem Inle See, der eine Länge von 22 Kilometern hat und 10 Kilometer breit ist. Zu den Gebäuden gehören neben Wohnhäusern außerdem auch Klöster, die wegen ihrer landestypischen Architektur als sehenswert gelten. Der See hat eine besondere Bedeutung für die Menschen, da er ihnen Nahrung liefert und ihr Einkommen durch den Fischfang sichert. Reisende können daher am Inle See vor allem die Fischer beobachten, die eine eigene Technik beim Rudern einsetzen. Die Fischer benutzen nicht ihre Arme zum Vorankommen mit dem Boot, sondern ihre Beine. Dadurch haben sie ihre Hände frei, um mit der Reuse die Fische im See zu fangen. Diese Rudertechnik ist einzigartig weltweit und kann nur am Inle See entdeckt werden. Die Fischer werden auch Einbeinruderer genannt, da sie mit einem Bein rudern, während sie mit dem anderen sicher auf dem Boot stehen. In ihren Händen halten sie die Reuse, die sie bei Bewegungen im Wasser mit einer gekonnten Bewegung an der Stelle hineintauchen und die Fische vom wegschwimmen hindern. Diese Rudertechnik fordert den Fischern einiges an Gleichgewichtskünsten ab, um stets die Balance zu halten und nicht ins Wasser zu fallen.

'Traditioneller Fischer, Myanmar Rundreise

Einkaufen auf den Märkten am Inle See

Rund um den See und auf dem Wasser finden regelmäßig Wochenmärkte statt, die auch von Urlaubern besucht werden können. Bauern der Region bieten dort ihre selbst angebauten Waren an und sind dabei in ihren traditionellen Trachten gekleidet. Außerdem findet sich eine Reihe an Läden, in denen Kunsthandwerk erworben werden kann. Sehenswert sind insbesondere die Silberschmieden, Webereien und das Schnitzhandwerk mit Holz. In der Mitte des Sees wird ein schwimmender Markt veranstaltet. Für die Fahrt dorthin können Urlauber eines der motorbetriebenen Boote nutzen, die für mehrere Personen ausgelegt sind. Viele der Hotels und Einrichtungen für Touristen am Inle See bieten solche Bootsfahrten an. Für das Erkunden der Dörfer und der schmalen Kanäle empfehlen sich die kleinen Ruderboote, die für zwei Personen geeignet sind und vielerorts gemietet werden können.

Sehenswürdigkeiten in der Region

Urlauber sollten für ihren Aufenthalt am Inle See einige Tage einplanen, um das Leben der Bewohner kennen lernen zu können und die sehenswerten Orte zu besichtigen. Trotz schneller Fahrt auf den Langschwanzbooten über den See nimmt der Besuch der Sehenswürdigkeiten einige Zeit in Anspruch. Empfehlenswert ist die Bootstour zum Dorf Inpawkhon, das von der Herstellung von Webarbeiten lebt und seine Waren den Besuchern zum Kauf anbietet. Interessant ist vor allem die Verarbeitung von Lotus. Aus den getrockneten Fasern der Pflanzen werden Tücher hergestellt, die sich auch gut als Geschenk für die Daheimgebliebenen eignen.

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