Was ist Meditation?

Was ist Meditation

Der Seele freien Lauf zu lassen und sich ganz auf sich zu konzentrieren, immer mehr Menschen wünschen sich das. Erreichen kann man diesen Zustand durch Meditation. Doch für was genau steht Meditation und wo genau lässt sich der Ursprung finden?

Begriffserklärung

Meditation ist eine spirituelle Praxis aus dem Fernosten, welche bereits vor einigen tausenden Jahren von Urvölkern praktiziert wurde. Ableiten lässt sich der Begriff aus dem Lateinischen „meditātiō“, dass übersetzt so viel wie „nachdenken“ oder „nachsinnen“ bedeutet.

Der Kerngedanke der sich hinter dem Begriff Meditation verbirgt, ist das völlige Loslassen der Gedanken und die Dinge einfach so sein zu lassen wie sie im Moment sind. Das bedeutet, dass der Geist zwar während der Meditation vollkommen wach und klar ist, aber zugleich auch ruhig und entspannt. Unterscheiden lässt sich die Meditation nicht nur hinsichtlich der verschiedenen Meditationstechniken, sondern auch in den unterschiedlichen Religionen.

Die Wurzeln der Meditation findet man bei den Urvölkern des Fernostens, welche vor mehr als tausenden Jahren schamanische Rituale praktizierten. Der Schamane verlässt während der Rituale seinen Körper und gelangt in höhere Sphären, um dort Weisheit und heilende Begabungen zu erlangen, die er seinem Stamm übermitteln kann.
Erst im 19. Jahrhundert sind die Lehren der Meditation über die Seidenstraße durch asiatische Meister in der westlichen Zivilisation verbreitet worden.

Meditation in der Religion

Die Meditation wurde von vielen verschiedenen Religionen und Kulturen geformt. Die Absicht sowie die Technik weichen sehr voneinander ab. In den christlichen, islamischen und jüdischen Kulturen ist der Grundgedanke, eine Verbindung mit dem Göttlichen zu erschaffen. Anders als im Buddhismus und Hinduismus, bei denen das Nirwana oder sogar die Erleuchtung erzielt werden soll.

Meditationstechniken

Grundsätzlich lässt sich die Meditation in Passive und Aktive Meditationstechniken unterscheiden. Doch auch die zwei Arten sind aufgeteilt in verschiedenen Meditationsarten.

Passive Meditionstechnik

Zu den passiven Meditationtechniken zählen unter anderem die Samatha-Meditation, Vipassana-Meditation, Zazen-Meditation und die Transzendentale Meditation.


Samatha-Meditation: Hierbei richtet der Meditierende seine Konzentration auf einen der 40 Meditationsobjekte, welche  Buddha zur Verfügung gestellt hat. Meditationsobjekte sind in diesem Fall z.B. die Atmung oder ein Mantra.

Vipassana-Meditation: Hinter dieser Meditation verbirgt sich die Herausforderung, ohne ein Objekt in völliger Stille und Konzentration alle Gedanken und Gefühle loszulassen.

Zazen-Meditation: Hier findet der gleiche Ablauf  wie bei der obigen Vipassana-Meditation statt. Nur mit der Besonderheit, dass der Meditierende seine Augen offen hält.                                 

Transzendentale Meditation: Bei dieser Art von Meditation steckt eine große Organisation dahinter, welche nicht nur Techniken lehrt, sondern auch spirituelles Wissen. Diese Technik darf nur von ausgebildeten Meditationslehrern unterrichtet werden.

Aktive Meditationstechnik

Diese Technik wird auch als Dynamische Meditation bezeichnet und wurde erst in den 70er Jahren entwickelt. Sie richtet sich eher an Personen, die Schwierigkeiten haben sich der Ruhe hinzugeben und wird deshalb auch oft in Gruppen praktiziert. Sie umfasst zum Beispiel die Gehmedizin, Teezeremonien oder auch Zengartenarbeiten.

Durch das Meditieren gelingt es vielen mit Körper, Geist und dem wahren Ich in Einklang zu kommen.

  1. Stressbewältigung
    Mit dem praktizieren der Meditation erlernt man den Herz- und Atemstrom zu verlangsamen, um Stresssituationen zu verringern bis hin zur Vermeidung.
  2. Mehr Energie 
    Nicht nur während dem Schlaf kann man seine Energiereserven auffüllen. Angesichts der sehr tiefen Entspannung erhält der Körper einen extra Energieschub.
  3. Stärkung des Selbstbewusstsein
    Mit der Erkenntnis mehr im Hier und Jetzt zu leben wird akzeptiert, dass die Vergangenheit sowie die Zukunft nicht dem jetzigen Gefühlszustand beeinflussen müssen.
  4. Erholsamerer Schlaf
    Mit Meditation wird geübt seinen Geist zu beruhigen und die innere Unruhe abzustellen.

Allgemein lässt sich sagen, dass jederzeit und überall meditiert werden kann. Doch um sich leichter in die Meditation einzufinden und sich tiefer fallen zu lassen, kann der Einstieg in die Meditation durch Rahmenbedingungen vereinfacht werden.

Es ist zu empfehlen, sich einen festen Meditationsplatz zu verschaffen. Ein gewohnter Platz erleichtert dem Geist sich in eine meditative Stimmung zu bringen und ihm wird bewusst, dass hier der Ort ist, um zur Ruhe zu kommen.

Vor allem in Meditationszentren wie zum Beispiel in Bago Myanmar wird großen Wert darauf gelegt, dass die Meditationszeiten eingehalten werden, um sich eine Gewohnheit zu schaffen. Wenn möglich, sollte jeden Tag zur gleichen Zeit meditiert werden. Egal ob morgens nach dem Aufstehen oder abends nach der Arbeit, es kommt ganz darauf an, wann es einfacher fällt sich fallen zu lassen.

Meditation bedeutet, eine Reise zu sich selbst. Doch warum sollte man das nicht mit einer Reise in ein neues Land kombinieren. Egal ob eine exklusive Meditationsreise oder eine kombinierten  Rundreise, gönnen Sie Ihrem Geist Ruhe und Entspannung. Neben den gängigen Reiseanforderungen, sollte beachtet werden welche Richtung der Meditation bevorzugt wird. Der eine wünscht sich die Ruhe und Bescheidenheit in einem Meditationszentrum, der andere fühlt sich wohler in einem Luxusresort.

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