Myanmar für Sportbegeisterte


Myanmar für Sportbegeisterte

Die meisten Menschen zieht es wegen der prächtigen Pagoden und der Ursprünglichkeit nach Myanmar. Das Land hat sich nicht unbedingt einen Ruf als Eldorado für Sportbegeisterte gemacht – jedoch zu Unrecht. Es gibt viele Möglichkeiten, Myanmar aktiv zu erkunden – von kleinen Fahrradtouren über mehrtägigen Wanderungen bis hin zu Boxtraining.

Myanmar aktiv zu erleben, hat verschiedene Vorteile: Körperliche Betätigung gehört nicht nur zu den besten Mitteln, um im Urlaub den Kopf vom Büroalltag frei zu bekommen, in Myanmar erschließt sie oft Orte, die Touristen sonst verborgen blieben. Denn wer Myanmar vom Auto aus erkundet, trifft mitunter auf Einschränkungen. Die Infrastruktur des Landes ist vielerorts für Kraftwagen nicht ausgelegt – kein Wunder, bis vor Kurzem bewegte man sich in Myanmar fast ausschließlich unmotorisiert fort. Auch heute noch hat es viele Vorteile, hin und wieder auf von Muskelkraft betriebene Fahrzeuge umzusteigen – besonders wenn man gern selbst das Tempo angibt und Myanmar auch abseits der ausgetretenen Pfade erkunden möchte.

Bagan – ideal für Fahrradtouren

Zu Land eignet sich hierzu am besten das Fahrrad, welches im ländlichen Myanmar noch immer vielerorts das Hauptverkehrsmittel darstellt. Gerade Bagan ist ideal für Radtouren. Das ebene Land lässt auch Sonntagsradler Freude an der Tour haben. Die weit verstreuten Tempel bieten immer wieder Anlass für Zwischenstopps. Auch rund um Mandalay und am Ufer des Inle-Sees gibt es einige reizvolle Fahrradrouten. Anspruchsvolle Radfahrer finden in den Shan-Hügeln interessante Strecken.

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Wandern in Myanmar

Auch wer Hügel lieber zu Fuß erklimmt, kommt in Myanmar auf seine Kosten. Besonders Kalaw und der Inle-See sind beliebte Wandergebiete. Unbekannter, aber nicht weniger reizvoll, ist die Region um Hsipaw und Kyauk Me im Nordosten von Mandalay. Von hier aus kann man auch zu mehrtägigen Wanderungen aufbrechen – sollte sich jedoch darauf einstellen, dass Übernachtungsmöglichkeiten abseits größerer Orte für gewöhnlich sehr einfach sind. Hier auf Komfort zu verzichten kann sich jedoch lohnen: In Myanmar gibt es noch immer Wanderrouten, die zu Dörfern führen, deren Einwohner bisher kaum Kontakt zu Touristen hatten.

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Mit dem Kajak über den Inle-See

Auf dem Wasser ist man mit einem Kajak besonders flexibel. Gerade die Region um Hpa An und der Inle-See eignen sich gut für Touren. Da viele Einheimische sich hier hauptsächlich zu Wasser fortbewegen, gelangt man mit dem Kajak zu Dörfern, die auf dem Landweg nur schwer zu erreichen wären und erhält so einen spannenden Einblick in abgeschiedenere Gebiete am Ufer. Gerade in Hpa An und am Inle-See ist das Wasser außerdem sehr ruhig, sodass keine größeren Erfahrungen nötig sind, um das Boot zu manövrieren. Sehr reizvoll, aber mitunter etwas anspruchsvoller sind Kajaktouren durch den Mergui-Archipel mit seinen einsamen Inseln, Mangroven-Wäldern und versteckten Buchten.

Burmesische Sportarten: Lethwei und Chinlone

Touristen bieten sich nicht nur verschiedenste Möglichkeiten, den Urlaub in Myanmar aktiv zu gestalten; Sport spielt auch für die Bewohner des Landes eine wichtige Rolle. Eine typisch burmesische Sportart ist etwa Chinlone, ein Spiel, bei dem man versucht, einen aus Rattan geflochtenen Ball so lang wie möglich in der Luft zu halten, ohne die Hände und Arme zu benutzen. Die Sportart hat eine lange Tradition: Sie wird bereits seit rund 1500 Jahren betrieben. Im Vordergrund steht kein Wettkampf, sondern die Ästhetik – dadurch wirkt Chinlone wie eine Mischung aus Ballspiel und Tanz. Das Spiel wird häufig einfach auf der Straße gespielt – wer es selbst mal ausprobieren möchte, wird sicher kein "Nein" von den Einheimischen hören.

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Sehr weit zurück reichen auch die Wurzeln von Lethwei, dem traditionellen burmesischen Boxkampf. Die Sportart wurde im elften Jahrhundert beliebt. Wer nicht nur mehr über die Geschichte des Sports erfahren, sondern auch selbst aktiv werden und die traditionellen Techniken und Kampfstile ausprobieren möchte, kann beispielsweise in Yangon an einer Trainingseinheit mit erfahrenen Boxern teilnehmen.

Aktiv - als Zuschauer

Wer nicht selbst in den Ring steigen möchte, sich aber dennoch für den Sport interessiert, sollte sich einen Kampf ansehen. Die johlende Menge rund um den Ring ist dabei oft ähnlich spannend zu beobachten wie das eigentliche Match darin.

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