Expertin Katja Walter unterwegs in Myanmar


Unsere Asien Expertin Katja Walter unterwegs im Land der goldenen Pagoden

Mingalabar! So wurde ich für 2 Wochen von vielen Einheimischen begrüßt und willkommen geheißen. Myanmar ist ein bezauberndes Land, das einfach bewegt und noch lange viele Reisende nicht los lassen wird.

In Yangon lohnt sich ein Ausflug mit dem Pendlerzug in Richtung Insein. Die Zugfahrt ist ein guter Einstieg um das Alltagsleben der Burmesen kennenzulernen. In Insein sollte man einen sog. Tea Shop, den traditionellen Gaststätten Burma´s, besuchen und das lokale Treiben beobachten. Zurück in Yangon ist der Besuch der Shwedagon Pagode zum Sonnenuntergang ein absolutes Muss. Hier herrscht eine besondere Atmosphäre, die kaum zu beschreiben ist. Viele Menschen halten sich hier stundenweise auf – sie beten, meditieren, flanieren, posieren und genießen den Anblick der zentralen Pagode. Neben den vielen verschiedenen Schreinen, zum Teil mit wunderschönen Holzschnitzereien, ist auch die Fotoausstellung zur Geschichte der Shwedagon Pagode sehr interessant. Mein Tipp für einen besonderen Abend: ein Abendessen im Restaurant von zeitloser Eleganz im The Strand Hotel begleitet von Live-Musik.

Katja Walter am goldenen Felsen, Myanmar Rundreise

Von Yangon aus führte meine Reise weiter über Bago nach Kyaikthiyo, dem ‘Goldenen Felsen'. Per Lastwagen ging es vom ersten Stützpunkt aus hinauf auf den Hügel – eine abenteuerliche Fahrt, die man mit Humor nehmen muss. In der Hochsaison ist nur eine ca. einstündige Wanderung vom zweiten Stützpunkt zur Bergspitze möglich. Alternativ lässt man sich auf einer Sänfte hinauftragen. Nach einigen Stufen zeigt sich endlich der massive Felsbrocken in Blattgold gehüllt. Trotz bedecktem Himmel ist es ein herrlicher Anblick. Viele Pilger verweilen bis in die Nacht hinein am Heiligtum. Wer nicht ganz so trainiert ist, muss mit Muskelkater nach der Wanderung und dem Treppensteigen rechnen. Aber das Ziel und die Aussicht in die Weite ist es wert!

Während einer Myanmarreise darf ein Besuch in Bagan nicht fehlen. Das riesige Pagodenfeld gehört zu einem der Highlights. Vom Aussichtsturm des Aureum Palace Hotels hatte ich einen großartigen Blick in die Ferne – Pagoden soweit das Auge reicht – einfach unglaublich. Sehenswert sind insbesondere der Ananda Tempel mit den vier Buddhas des jetzigen Zeitalters sowie die vergoldete Shwezigon Pagode. Zum Sonnenuntergang empfehle ich eine gemütliche Pferdekutschfahrt durch das Pagodenfeld.

Sonnenuntergang, Myanmar Rundreise
Tempelanlage, Myanmar Rundreise

In der Nähe vom Inle See befinden sich die Höhlen von Pindaya – ein beliebter Wallfahrtsort für viele Burmesen. Hier gibt es über 8000 Buddha-Figuren, die sich in einer Art Labyrinth befinden und weit in den Berg hinein reichen. Sie sind von unterschiedlicher Größe und aus verschiedenen Materialien gefertigt. Für mich ist pure Faszination, welches Ausmaß die Spenden einnehmen – auch in Bezug auf die Essenspende. Unterwegs sieht man immer wieder burmesische Gaststätten, die den Nonnen und Mönchen Essen spenden. So habe ich auch ein Kloster besucht um eine Mahlzeit den Mönchen dort zu spenden – eine unvergessliche Erfahrung.

Mein persönliches Highlight dieser Reise ist sicherlich der Besuch im Green Hill Valley Elephant Camp. Hier verbringen gesunde Elefanten ihren Ruhestand und kranke Arbeitselefanten werden medizinisch versorgt. Zusammen mit ihren Mahouts leben die Elefanten in ihrer gewohnten Umgebung. Das Bad im Fluss genießen die Elefanten sehr, auch wenn die Sauberkeit nur von kurzer  Dauer ist. Zurück im Camp wird dann die Erde mit dem Rüssel auf den Rücken verteilt. So sind sie eben. Um die Umwelt zu erhalten, werden u.a. von den Besuchern Bäume gepflanzt.

Inle See bei Sonnenuntergang, Myanmar Rundreise

Ein Spaziergang über die U-Bein Brücke unweit von Mandalay gelegen, ist eine gute Gelegenheit um mit Einheimischen ins Gespräch zu kommen. Und wenn die Gespräche mal wieder länger dauern, bin ich froh ganz privat unterwegs zu sein und einen geduldigen Reiseleiter an meiner Seite zu haben.

In Mandalay selbst hat mich die Kuthodaw Pagode sehr beeindruckt. 729 Marmortafeln bilden das „größte Buch der Welt“. Es ist kaum zu glauben, dass man bei durchschnittlich 8 Stunden täglicher Lesezeit ca. 450 Tage braucht um diese spektakuläre Werk durchzuarbeiten. Die letzte Station meiner Myanmarreise war das Mandalay Hill Resort Hotel – hier habe ich die letzten Tage Revue passieren lassen und neue Pläne für die nächste Reise ins „Goldene Land“ geschmiedet.

Fazit: Eine burmesische Weisheit sagt: „Triffst du jemanden ohne ein Lächeln, schenk ihm eins von dir.“ Und genau nach diesem Motto sollte jedermann durch Myanmar reisen.
 

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