Myanmar - Shwezigon Walkway
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Reise-Blog Myanmar

Reisebericht unserer Myanmar-Expertin Rosalie Tomeit Teil 1

Myanmar war schon lange eines der Länder Asiens, die ganz oben auf meiner Liste der noch zu bereisenden Orte stand. Und dennoch hat es letztlich bis 2016 gedauert, dass es mich in dieses tolle Land verschlägt. Myanmar ist in Europa eher unter seinem ehemaligen britischen Namen Burma oder auch Birma bekannt. Durch die lange andauernde Militärdiktatur ist es touristisch immer noch nicht so gut erschlossen wie beispielsweise sein Nachbar Thailand und die westliche Welt hält erst nach und nach Einzug.

Im Oktober ist es endlich soweit. Mit Emirates fliege ich von München über Dubai nach Yangon. Nach einem angenehmen Flug und einer schnellen Einreise empfängt mich mein Reiseleiter und es geht erst einmal ins Hotel. Schon die ersten Eindrücke der größten Stadt Myanmars überraschen mich. In der Stadt wimmelt es nur so von Autos. Roller, die sonst so typisch sind für asiatische Großstädte, sucht man hier vergebens. Und das hat auch einen Grund, wie mir mein Reiseleiter we­nig später erklärt. Die Regierung hat die Roller vor einiger Zeit in Yangon verboten, bald sollen sie allerdings voraussichtlich wieder eingeführt werden. Und auch die ersten internationalen Ketten wie beispielsweise Pizza Hut haben sich ihren Platz in Yangon gesichert. Am Abend besichtige ich dann zum Sonnenuntergang die berühmte Shwedagon Pagode. Sie ist das Wahrzeichen des Landes und wird traditionell barfuß besucht. Das Areal ist sehr groß, überall sehe ich meditierende Mönche und betende Menschen. Nach Einbruch der Dunkelheit werden überall Öllampen angezündet und verlei­hen dem Ort eine mystische Atmosphäre.

Myanmar - Shwedagon Yangon

Bereits am nächsten Tag geht es per Inlandsflug weiter zur nächsten Station meiner Reise – Man­dalay. Mandalay selbst begeistert mich nicht so sehr, dafür allerdings umso mehr die Umgebung. Vor allem die ehemaligen Königsstädte Sagain, Inwa und Amarapura mit der weltbekannten längsten Teakholzbrücke – der U-Bein-Brücke. Gleich am Vormittag besuchen wir in Amarapura ein großes Kloster um einer Essensspende beizuwohnen. Die Mönche in Myanmar dürfen nur bis 12 Uhr Es­sen zu sich nehmen und machen sich daher früh am Morgen auf den Weg, die Essensspenden einzu­sammeln. In einigen Klöstern ist es allerdings auch üblich, dass sich die Spender im Kloster einfin­den und das Essen für die Mönche zubereiten. Und genau dies war auch hier der Fall. Zwar ist das Kloster zu Zeit der Essensspende sehr touristisch, auf der anderen Seite erhalte ich einen sehr guten Einblick in das Leben eines buddhistischen Mönches in Myanmar.

Myanmar - Essensspende Amarapura

Zum Sonnenuntergang führt mich mein Weg mit einem Boot auf den See hinaus und ich genieße den Blick auf die fotogene U-Bein-Brücke. Der Schatten der Brücke liegt im Licht der untergehenden Sonne wie ein Scherenschnitt im Wasser.

Myanmar Amarapura

Mit dem Auto geht es anschließend durch die Landschaft, vorbei an kleineren Dörfern, in Richtung Bagan. Unterwegs begegnen uns Myanmaren, die ihrer täglichen Arbeit nachgehen, Straßen werden gebaut, Kühe geweidet, Erdnüsse am Straßenrand getrocknet. Am Nachmittag erreiche ich dann die weitläufige Tempelebene. Und schon sitze ich in einer der kleinen Pferdekutschen und lasse mir von meinem Kutscher in gebrochenem Englisch die einzelnen Tempel und Pagoden erklären. Von einer Tempelterrasse genieße ich zum Tagesabschluss den Sonnenuntergang, vor mir ausgebreitet die Tempel Bagans.

Myanmar - Ballonfahrt

Am nächsten Morgen klingelt der Wecker bereits mitten in der Nacht. Voller Vor­freude geht es im Dunkeln erneut in Richtung Tempelebene. Dort werde ich in der Morgendämme­rung mit Kaffee und Kekse empfangen. Wir werden in Gruppen eingeteilt und sammeln uns alle vor den noch am Boden liegenden Heißluftballons. Denn heute steht eines der Highlights meiner 17-tä­gigen Reise durch Myanmar an. Eine Heißluftballonfahrt über Bagan. Nach anfänglichen wetterbe­dingten Startschwierigkeiten geht es kurz nach Sonnenaufgang doch noch in die Luft. Aus der Vo­gelperspektive bestaune ich die Vielzahl an Tempeln, sehe, wie die Menschen langsam ihre tägliche Arbeit aufnehmen und genieße einfach nur den wundervollen Blick. Die Fahrt vergeht wortwörtlich wie im Flug und nach einer sicheren Landung werden für den ersten Hunger noch Gebäck und Obst gereicht, während wir mit Sekt auf den tollen Flug anstoßen.

Myanmar - Ballons über Bagan

Sie wollen das bezaubernde Myanmar ebenfalls kennenlernen. Unsere Reise-Expertin Rosalie Tomeit plant mit Ihnen gerne eine unvergessliche Rundreise. Kontaktieren Sie sie per Email oder unter 089/127 091 125.


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