Myanmar - Shwezigon Walkway
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Reise-Blog Myanmar

Reisebericht unserer Myanmar-Expertin Mai Pham Teil 2

Im zweiten Teil ihrer Reise erkundete unsere Reise-Expertin Mai nach einem Besuch des Elefantencamps Green Hill Valley die traumhafte Umgebung des Inle-Sees sowie die malerische Landschaft im Süden Myanmars. Einen entspannten Abschluss fand ihre Reise in der Hauptstadt Yangon.

Elefantencamp Green Hill Valley

Nach drei Tagen verabschiede ich mich von Bagan und fliege weiter nach Heho am Inle See. Dann mache ich mich  auf nach Kalaw, einen alten Kurort der Briten, wo es merklich kühler wird. Hier besuche ich das Green Hill Valley Camp, das sich dem Schutz und Erhalt von alten Elefanten widmet. Das Besitzerpaar, ein ehemaliger Reiseleiter und seine Ehefrau, kauften gemeinsam mit Ihrem Onkel alte Arbeitselefanten der MTE (Myanmar Timber Enterprise) auf und gaben Ihnen die wohlverdiente Rente, die Sie benötigten. Mittlerweile kümmert sich das Team des GHVC um 8 schutzbedürftige Elefanten. Elefantenreiten ist dort ein heiß diskutiertes Thema und ich bin ganz klar gegen Elefantenreiten. Nach einer kurzen Unterweisung begibt sich die Gruppe zu den Elefanten, die bereits auf Ihre Fütterung warten. Auf dem Tagesmenü stehen heute: Zuckerrohr, Kürbis und Getreideklöße.  Anschließend wird es Zeit für das Baden und wir wechseln die Kleidung und marschieren zum nächsten Flusslauf. Hier steigen wir gemeinsam ins kalte Wasser und waschen die Elefanten. Was für ein Spaß!

Myanmar - Elefantencamp

Übernachtung in einem Kloster

Das Erlebnis mit den Elefanten ist einfach unglaublich. Allzu oft wird der Inle See und Umgebung leider ausgelassen, was sehr schade ist. Ich finde Kalaw einfach toll, weil es nicht so heiß ist. Wer gerne wandert, ist hier genau richtig, denn mit seinen Bergen bietet es genau das Richtige. Ein ganz untypisches Erlebnis mache ich bei einer Übernachtung in einem Kloster. Nach einer kurzen Wanderung erreiche ich ein ganz kleines Kloster mit lediglich 5 Mönchen. Fernab der nächsten Stadt ist man eins mit der Natur. Die Unterkunft ist natürlich sehr einfach, aber so wollte ich es auch haben.  Man schläft auf dünnen Matratzen in einem Gemeinschaftsraum und ab 9 Uhr geht auch schon das Licht aus. Die Toiletten sind außerhalb des Gebäudes und sehr simpel. Duschen ist leider nur mit Kaltwasser möglich. Trotzdem möchte ich diese Erfahrung nicht mehr missen.

Myanmar - Klosterübernachtung am Inle See

An den Ufern des Inle-Sees

Der Inle See ist der zweitgrößte See des Landes und liegt im Shan Staat auf 875 m Höhe. Er ist berühmt für seine Einbein-Ruderer und schwimmenden Dörfer und sollte auf jeder Agenda stehen. Ich habe Glück und kann der Paung Daw Oo Pagode Prozession beiwohnen. Hierbei werden die heiligen 5 Buddha Statuen per Ruderboot von Dorf zu Dorf getragen, begleitet von lauter Musik und zahlreichen kleinen, bunt geschmückten Booten. Die Bewohner des Inle Sees sind auf den See fokussiert und bauen Ihre Stelzenhäuser auf dem Wasser. Man fährt mit dem Boot von Ort zu Ort und hat sogar schwimmende Gärten angelegt, wo Tomaten angebaut werden. Der Inle See gefällt mir besonders gut, da man ganz einfach abschalten kann. Hier gibt es nur mich und den See. Keine Autos, keine großen Städte, noch nicht einmal Bars oder lokale Restaurants. Nach dem Reisen ist es einfach schön sich hinzulegen und die letzten  Tage Revue passieren zu lassen.

Die meisten Rundreisen enden mit dem Inle See und man kehrt zurück nach Yangon bzw. fliegt weiter zum Strand. Ich hingegen entscheide mich gegen den Strand und hänge dafür 5 Tage Südmyanmar dran.

Myanmar - Inle See - Einbein-Ruderer

Der Goldene Felsen von Kyaiktiyo

Über Yangon geht es weiter nach Kyaiktiyo, zum Goldenen Felsen. Die nächsten 5 Stunden verbringe ich mit dem Nachholen meines Schlafes (frühe Flüge und Sonnenaufgänge zeigen nun ihre Nachwirkungen) bevor das nächste Abenteuer ansteht:

Gemeinsam mit 42 anderen Mitreisenden (meist Einheimische) geht es per LKW den sehr steilen Berg hinauf. Die Fahrt ist ganz schön abenteuerlich und erinnert mich an meine Zeit als Teenager im Europapark. Hier und da stockt mir der Atem, aber der Fahrer manövriert den Wagen sicher zu seinem Ziel. Der Goldene Felsen ist der beliebteste Pilgerort und jeder Myanmare sollte einmal hierher gepilgert sein. Der Goldene Felsen ist sicherlich spektakulär, aber auch sehr voll. Viele Myanmare kommen hierher und schlafen auch direkt auf der Aussichtsplattform. Absolute Stille findet man hier nicht.

Ob der Goldene Felsen die 5 Stunden Fahrt wert ist, ist jedem selbst überlassen. Ich empfehle den Goldenen Felsen gerne in Kombination mit Hpa-An, einer Stadt im Süden des Landes, welche der trockenen Halong-Bucht in Vietnam in Nichts nach steht.

Mymanr - Mai und Rosalie am Goldenen Felsen

Landschaftlicher Traum bei Hpa-An

Der Süden rund um Hpa-An gefällt mir sehr gut, da es hier viel weniger touristisch ist. Landschaftlich ist es einfach nur ein Traum und wie oben erwähnt fühle ich mich gerade wie in Vietnam. Grüne Reisfelder und große Karstfelsen wechseln sich ab und hin und wieder begegne ich einem Wasserbüffel. Hpa-An ist auch berühmt für seine unzähligen Höhlen und natürlich lasse ich mir diese nicht entgehen. Man sollte sich jedoch für die Strecke gutes Schuhwerk zulegen, denn die Wege sind teilweise schlecht beleuchtet und sehr rutschig.

Myanmar - Landschaft bei Hpa-An

Myanmars Hauptstadt Yangon erkunden

Zurück in Yangon, wird es für die Foodies unter uns sehr interessant, denn es geht zu einer Street Food Tour durch das nächtliche Yangon. Anschließend fahre ich mit der Fahrradrikscha quer durch die Stadt zur Sule-Pagode und spaziere vorbei an dem Friedensmonument. Yangon bei Nacht, einfach herrlich! Nach einem leckeren Abschied-Barbecue-Dinner ist es an der Zeit sich von Myanmar zu verabschieden.

Zwei Wochen Myanmar vergehen wie im Flug und ich werde langsam wehmütig. Ich habe schon viele Länder Asiens bereist, aber kein Land hat mich so berührt wie Myanmar.

Kyeizu tin ba de Myanmar!

Mayanmar - Yangon Fahrradrikscha

Planen Sie Ihre Traumreise nach Myanmar gemeinsam mit unserer Reise-Expertin Mai Pham. Kontaktieren Sie sie per Email oder unter 089/127 091 136.


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